das ist ja echt bewegend.
Vielleicht sollte auch ich mal die ganze geschichte erzählen um Jonas und davor, wenn ich darf nutz ich gleich hier den platz wird wohl auch länger, anstatt gleich wieder ein neues thema anzufangen.
Also manchmal passieren Dinge wenn man Jung ist *g* doch ich habe gleichzeitig wie zu der damaligen Zeit so oft ne Blasenentzündung bekommen. Ich erwähnte der Ärztin meinen Verdacht und sie meinte das schauen wir mit ganz genauen geräten an - es wurde keine Schwangerschaft nachgewiesen ich bekam antibiothika (ganz normale) und mir wurde gesagt zu so einem frühem zeitpunkt (vor noch eine SS nachgewiesen werden kann) könne das antibiothika nicht schaden und meine blasenenzündung war so arg dass sie ehe größeren schaden anrichtete. Die Blasenenzündung ging und mir war jeden Tag schlecht, ich hatte so richtig den Verdacht schwanger zu sein aber was falsch gemacht zu haben, mochte mich garnicht leiden. Habe häufig tests gemacht und jeder war negativ. Das Hormon hatte und wollte sich einfach nicht entwickeln und diese Seele wurde wie fremdkörper behandelt. 2 Wochen über meinen Regeltermin, 2 Wochen lang nur schlecht und 2 Wochen mit was wäre wenn gedanken - also was wäre wenn ich schwanger wäre, was wäre wenn ich mit dem antibiothika das Baby naja traurig genug.
Nach 2 Wochen kam die blutung - jeder hätte gesagt ja 2 wochen verschiebung - nur mir musste das keiner sagen ich wusste das was passiert war, mir war 2 wochen so richtig schwangeren übel und ich wusste einfach dass irgendwas nicht stimmte sonst hätte mein körper es ja wachsen lassen. Die Blutung sah ganz anders aus das werde ich nie vergessen. Ich erinnere mich daran dass meine Biologielehrerin immer sagte 90% aller schwangerschaften enden mit der Regel, meist unbemerkt und selten mit dem verdacht es könnte sein (also so wie es bei mir war weil wenn sich das Hormon nicht bildet wird es als Fremdkörper angesehen und ausgestoßen). Ich könnte heute noch schwören es wäre ein Mädchen gewesen.
Tja fast 1 Jahr später wie man manchmal so ist unvorsichtig und irgendwie doch bewusst es könnte passieren doch irgendwie haben wir und damals in den 2 wochen schon überlegt wie es mit einem kind wäre, da hätte ich gesagt hör ich auf zu studieren usw. Tja ich hatte mich fix entschlossen das Studium fortzusetzen. Dann wurde natürlich privat mal n Schwangerschaftstest gemacht und der fiel diesmal eindeutig positiv aus einerseits erleichter und andererseits mit der Frage wie das nun funktionieren soll so im Studium usw.
Kurz nach dem Test wollte ich eh zum Frauenarzt nur der war im Urlaub tja und dann hatte ich extrem starke blutung und schmerzen. Ich war total im Sand. Nicht schon wieder eines verlieren. versteht ihr?
Der andere Frauenarzt zeigte mir das Pünktchen - 5 Tage alt und nen extrem großen klumpen - das sei gestautes blut, es würde das Baby wohl rausschwemmen. Der Arzt meinte: ja sie sind schwanger aber...
Da hab ich den beschluss gefasst wenn das Kind bleibt und auch wenn es geht ich ziehe meins studium durch. Ich hatte immer Angst. Beim Frauenarzt später dann - das Baby entwickelte sich prächtig und das zeug war noch da... irgendwann würde das schon verschwinden. Später sah man es garnicht mehr (nah an es wäre verschwunden). Ja und er entwickelte sich und entwickelte sich. Auch ich konnte es lange ganz lange nicht glauben war irgendwie voll weg von der Realität, irgendwo zwischen allem war ich... Dann fingen alle Probleme an, alle Sorgen, der ganze Stress und schlussendlich kurz vor Weihnachten war ich krank, wenige stunden später der Blasensprung und 1 Woche später dann ein gesundes Kind, mein Kind. Er lebte aber er fing erst an zu leben als ich jedem sagte wie er heißen würde, dass es ein Junge war, das war nämlich unser geheimniss und ich wollte und konnte lange sehr lange nicht glauben dass es ein Junge wird. Irgendwie hatte ich wohl nie die hoffnung aufgegeben mein verlorenes Baby (viele würden sagen aber das hatte ja noch net mal nen herzschlag das war noch nur ein Ei), dieses kleine Mädchen (ich weis im Herzen einfach dass es so war) würde mit diesem Kind geboren werden.
Achja beim Blasensprung weil ich dank Hebamme auf liegenden Transport bestanden habe - da ging dann kein fruchwasser ab und weil ich davor auf dem wc war - ja ich war am klo dann wenige sekunden wieder und hab gemerkt das ist nicht meine blase und das riecht nicht nach urin... also im Spital hätten sie mich wieder heimgeschickt weil ihre Tests so hochentwickelt sind und es dem Kind ja gut ging. Ich hab dann brav immer mhmm usw. gesagt aber nach den tests ging immer wieder fruchtwasser ab - hab ich auch erwähnt da meinte man - ja man hat es zur sicherheit noch ins labor geschickt sei nur schleim. Aber natürlich könne jederzeit ein Blasensprung passieren. Zum Glück für die ärzte haben wir natürlich als der Rettungswagen kam die unterwäsche wo es reinging (so schnell ist mal wenn man vom wc weg ist net wieder da das platzt einfach) nicht mehr gefunden.
Ich habe dann gesagt ich möchte wenn es möglich wäre einfach um mein gewissen zu beruhigen noch mal einen Test haben - war ganz lieb hab nix mehr gesagt von sie irren sich usw. tja und innerhalb von wenigen sekunden war der test sowas von eindeutig postiv - es war fruchtwasser und wie erwähnt ne Woche später wer der Kleine da auch da mit den wehen wollten sie mir nicht glauben - immer die einleitungstabletten weil ich keine wehen hatte und das gerät nix anzeigte. Als der Kleine geboren wurde 5 stunden davor als es losging - merkte die Hebamme wie häftig meine Wehe wo ja angeblich keine wehe war, war - die griff mir auf den Bauch und meinte sie würde (was die andere net mal ne Stunde davor gerade getestet hat und gemeint hat weich wäre der Muttermund ja) nochmal vaginal testen und siehe da er war offen.
Ja es lag erst daran dass ich es nicht lassen wollte das Kind und dann wollten es die Ärzte und Hebammen nicht doch diese Hebamme hat mir endlich geglaubt mein Freund war schon kurz davor so nen blöden CTG aus dem Fenster zu werfen der machte mich fertig weil er in meinen Augen nicht messen konnte was ich durchmachte.
Diese Hebamme war bereit auf ein Christkind, sie war keine wo es hasste gerade dienst zu haben wenn alle feiern sie war eine wo wirklich Kinder zur welt bringen half sie half mir auch dass ich nicht schlapp mache.
Jetzt hab ich ein Sternchen, ein Baby und ein Studium. Dem Baby geht es prima - dem Studium schlecht aber ich glaube ich suche oft hierher einerseits um evtl. anderen von meinem Wissen abzugeben (ja manche freut sich mir mal was tolles zu berichten, ich nehme es an aber *g* bei meinem vorwissen kann man mir nur noch da helfen wo ich wirklich frage weil es mir im Moment nicht einfällt oder dieser Bereich nicht lebensnahe erklärt wurde also nix für die praxis mit am eigenem kind), aber vielleicht auch eher um nicht zu vergessen ich bin Mama, bin wie jede andere auch nur ein Mensch.
Babies sind Wunder - zur Ausschabung das musste ich nach der Geburt noch machen lassen weil das Blut nicht mehr aufhörte, mit Medikamenten ging das net weg und danach meinten die Ärzte gott sei dank haben sie das machen lassen es sei ganz ganz viel gewebe drinnen gewesen - ich frage mich manchmal ob das dieser große andere fleck war dieses blut, ob sie mir das nicht sagen hätten sollen im krankenhaus (da hat man ja weil man weis dass bei frühgeburten sich net alles löst ganz genau alles kontrolliert ob net noch zeug fehlt von dem mutterkuchen usw.) oder ob dieser größere klumpen von anfang an ein zwilling oder was gewesen wäre wo nur nie gelebt hat (sonst hätte ja irgendwann ein herzen schlagen können). Ich frage mich gerade wie lange dieser Klumpen schon da drinnen war - 1 monat vor ich schwanger wurde oder ob das wirklich bei der einnistung passiert ist.
Sorry für diesen ewig langen beitrag.
Danke dir Gabi fürs teilen deiner geschichte und danke fürs Lesen...